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Home > Archiv > Juni 2008 > Donnerstag, 26.06.2008 - 10:20 Uhr | [cs]

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Review: iSoniTalk von Monster für das iPhone
Rubrik: iPhone

Review: iSoniTalk von Monster für das iPhone

Um das iPhone hat sich mittlerweile ein beachtlicher Zubehörmarkt entwickelt. Vor allem der, oft verteufelten, Buchse für das Headset nehmen sich viele Hersteller an. Denn wer mit seinem Telefon ernsthaft Musik hört, sollte sich eine Alternative zum mitgelieferten Headset suchen. Es ist ärgerlich, dass der Lieblings-Kopfhörer nicht in den Anschluss des iPhones passt. Doch genau darum kümmert sich das iSoniTalk von Monster Cables.


20080626_isonitalk_2.jpgDie Ummantelung der Stecker für das iPhone sind deutlich schmäler als normal


Beim iPhone ist die Klinkenbuchse etwas im Gerät versenkt. Ein normaler Kopfhörer passt daher nicht in das Telefon. Klar, man kann man den Anschluss des Kopfhörers etwas mit der Feile malträtieren. Aber wer würde das bei seinem Lieblingskopfhörer tun? Ein Adapter gibt es zwar schon für einige Euro bei Ebay, dafür muss bei jedem Telefonat das Gerät aus der Tasche genommen werden. Genau hier kommt das iSoniTalk ins Spiel: An dem Adapter kann nicht nur ein normaler Kopfhörer eingesteckt werden, er besitzt auch ein zusätzliches Mikrofon. Es kann beliebig an Textilien, vornehmlich Kragen, befestigt werden kann. „Zu viel Kabelsalat" mögen jetzt viele schreien. Der Adapter birgt aber einen großen Vorteil, im Vergleich zur Konkurrenz von Shure und Co: Bei langen und schweren Kopfhörerkabeln ist der Plastikclip am Mikro anderer Adapter leicht überfordert. Die Folge ist, dass sich das Mikrofon samt Kabel schnell selbstständig machen können. Im schlimmsten Fall werden sogar die In-Ears aus dem Gehörgang gezogen. Der Kopfhörer ist dann hilflos Witterung und Sneakern ausgesetzt. So etwas soll schon bestimmten Personen in der Electrobeans Redaktion in München am Bahnhof passiert sein. Mit dem iSoniTalk sollte das der Vergangenheit angehören.


20080626_isonitalk_3.jpg
Monster Stecker: Der Adapter nimmt es mit jedem Kopfhörer auf

Am untersten Ende des Adapters befindet sich der 3,5 mm Klinkenstecker, gefolgt von der Universalbuchse für den zusätzlichen Kopfhörer. Die Kontakte sind vergoldet und das vergleichsweise dicke Kabel sieht sehr vernünftig aus. Im Abständen von 16 cm sind Clips angebracht, mit denen der neue Kopfhörer etwas fixiert werden kann. Am Ende der 80 cm langen Strippe sitzt schließlich das Mikrofon. Dahinter verbirgt sich ein Clip, der sich fest in jedes Shirt oder Jackett beißt. Gut erreichbar vorne sitzt ein kleiner Taster Für die Gesprächsannahme.20080626_isonitalk_4.jpg
Das Mikro mit dem Button für die Gesprächsannahme


Im Electrobeans Testlabor und in der freien Wildbahn musste das iSoniTalk sich bewähren. Gepaart mit Philipps In-Ear und einer geschlossenen Sennheiser Muschel konnte der Adapter zeigen, was das iPhone aus mp3s raus holen kann. Das Ergebnis war sehr erfreulich: die Bässe brodelten und das gesamte Klangbild ertönte in ungewohnter Detailreichheit. Abhängig vom Kopfhörer, war der Sound um Längen oder gar Welten besser als das mitgelieferte Headset. Etwas störend war allerdings die Länge des Adapters. Am anderen Ende des iSoniTalk fand das Mikro seinen Platz an Hemdkragen. Der Button, auf der Vorderseite, nahm ohne Murren jedes ankommende Gespräch entgegen. Das Telefon musste dafür nicht aus der Tasche gezogen werden. Die Verpackung verspricht zwar auch, dass damit auch der Musikplayer gestartet werden kann. Doch das funktionierte nur, wenn keine Tastensperre aktiviert war. Pausieren und anschließender Start der Musik klappte aber ohne Ausnahme.20080626_isonitalk_5.jpg
Verkuppler: Zwischen iPhone und Kopfhörer steckt das iSoniTalk

20080626_isonitalk_6.jpgFazit:
Mit dem iSoniTalk von Monster, zeigt das iPhone zu welchem Klang es fähig ist. Zwar hängt dieser letztendlich vom verwendeten Kopfhörer ab, doch das Monster bringt den passenden Adapter. Über die Lösung, mit dem zusätzlichen Kabel für das Mikro, lässt sich streiten. Doch Fakt ist, dass man damit Gefahren durch zu lange Strippen minimiert. Aus der Redaktion bekommt der Adapter jedenfalls eine dicke Empfehlung.


[Vielen Dank an Monster für die Bereitstellung des Testsamples]



2 Kommentare

Gravatar
Martin - 17.03.2010, 19:30 Uhr

80cm lang meint ihr? Könnt ihr bitte noch mal schreiben (meinetwegen mir direkt per mail) in welcher entfernung das mikro noch gut funktioneirte? ich würds gern in meinem Astra F einsetzen als Freisprecheinrichtung und direkt hinterm lenkrad auf der lenkersäule oder oben bei der Innenraumbeleuchtung anbringen (dank des extra mikrokabels).

Also: bis zu welcher Entfernung versteht man die Sprache noch halbwegs gut? denke abstand mund zu lenkrad dürften so 40cm sein, bis zur innenleuchte vllt 25-30.

Danke!

Bubble Grey
Gravatar
frank - 17.03.2010, 21:59 Uhr

hey martin,

leider haben wir das iSoniTalk nicht mehr vor ort. sprich wir können das leider nicht mehr für dich testen.... der abstand wird aber wohl etwas zu gross sein, um wirklich brauchbare "ergebnisse" zu erzielen denke ich.

Bubble Grey