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Home > Archiv > November 2008 > Sonntag, 09.11.2008 - 21:50 Uhr | [cs]

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Review: UDock SATA2 oder Festplattendocking leicht gemacht!
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Review: UDock SATA2 oder Festplattendocking leicht gemacht!

Manchmal muss es einfach schnell gehen: Schnell einkaufen, schnell die Kinder aus dem Kindergarten holen oder mal schnell die Festplatte wechseln. Zugegeben, nicht jeder User von externen Speichermedien wird etwas mit dem UDock SATA2 von AC Ryan anfangen können. Aber hey! Manchmal muss auch der Wechsel des Festspeichers schnell von Statten gehn.

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Hier darf angedockt werden!

Ausgepackt!
Die Verpackung verrät schon was sich im Innern befindet. Ein UDock SATA2 für 2,5" und 3,5" Festplatten. Neben der Dockingstation liegen noch ein Standard 230V auf 12V Netzteil, ein USB „A" auf „B" und ein ESATA Kabel bei. Nach einer Anleitung sucht man allerdings vergeblich.
Beim Auspacken fällt als erstes das hohe Gewicht des UDocks auf. Das liegt allerdings nicht an hochwertigem Metall, sondern an einer Bleiplatte die sich im Innern der Kunststoffgehäuses befindet. Wofür soll das gut sein? Jeder der schon eine 1,5L Cola Flasche senkrecht auf das Band an der Kasse im Supermarkt gestellt hat weiß warum. Die HDD wird nämlich senkrecht in das UDock gesteckt. Es entsteht also ein hoher Schwerpunkt und Platte könnte umfallen. Ohne das Blei wäre jeder Betrieb ein echtes Risiko.2008_11_09_udock3.JPG
Vorbildlich: Alle nötigen Kabel sind dabei!

Man kann es dabei schon mit der Angst zu tun bekommen, wenn die neue 1000 Gigabyte Festplatte in der Halterung steckt. Doch das hohe Gewicht lässt das UDock samt Festplatte sicher stehen. Allerdings sollten sich Kinderhände von der laufenden Festplatte fern halten, denn 100% sicher steht das UDock nicht. Außerdem steckt die Festplatte „nackt" in dem Gehäuse und ist nicht einmal annähernd gegen äußere Einwirkungen geschützt.
Wie schon erwähnt dockt die Festplatte senkrecht mit dem UDock. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um eine 2,5" oder 3,5" Festplatte handelt. Sie muss nur über einen SATA Anschluss verfügen. Das mitgelieferte Netzteil sorgt für den nötigen Saft. Jetzt müssen nur noch die Daten vom Rechner auf die Festplatte fließen. Dabei hat der User die Qual der Wahl, ob dies über die USB 2.0 oder E-SATA Schnittstelle geschieht.2008_11_09_udock4.JPG
Kontaktfreudig: Das UDock kommuniziert über USB und E-SATA

Eingedockt und angeschalten!
Steckt die Platte nun in der Dockingstation und sind alle Kabel verlegt, dann haucht der Schalter an der Rückseite der Festplatte Leben ein. Doch was geschieht hier? Die sonst flüsterleise Samsung Festplatte gibt plötzlich Geräusche von sich, die man sonst gar nicht von ihr kennt. Sogar die Tischplatte fängt an leicht zu vibrieren. Es hätten also ruhig einige Gramm mehr Blei sein dürfen. Die Geräusche werden noch etwas lauter, wenn die Platte beansprucht wird. Allerdings liegt die Lautstärke des UDock damit noch im Rahmen. Es gibt externe Festplatten, die sich deutlich energischer ihrer Umgebung mitteilen.

Lauf Forest! Lauf!

Aber wichtiger als die Lautstärke ist die Performance von externem Speicher. Das UDock wurde dazu im Electrobeans Labor einigen Stresstests unterzogen. Es wurde schnell klar, dass vor allem die Schnittstelle eine wichtige Rolle bei der Geschwindigkeit spielt. Das etwas in die Jahre gekommene USB 2.0 muss sich dabei in jeder Disziplin der E-SATA Schnittstelle geschlagen geben. Doch die USB-Performance kann sich trotzdem sehen lassen. Ein vergleichbares USB/E-SATA Gehäuse von Coolermaster schaffte im Test maximal 33MB/S. Das UDock schaffte sogar 34 MB/S. Ganz andere Geschwindigkeiten sind über E-SATA möglich. Die Dockingstation schaufelte im Test mehr als 100 MB/S über den Bus. Theoretisch sind zwar Übertragungsraten von bis zu 300MB/S möglich, doch in der Praxis leisten die meisten Geräte Werte um die 100 MB/S. Somit gehört das UDock mit zu den schnelleren Geräten seiner Klasse.2008_11_09_udock7.JPG
Geschwindigkeitsrausch: links ist das UDock über E-SATA und rechts über USB angeschlossen.

Fazit:
Das UDock Sata2 ist ein klasse Gerät. Soll die Festplatte eines Bekannten schnell geleert werden oder werden die Festplatten öfter gewechselt als die Unterhosen, dann ist das UDock die richtige Wahl. Einzig der vergleichbar hohe Preis von 30€ trübt das Ergebnis etwas. 2008_11_09_udock6.JPG

Samsungs 1000 Gb Festplatte macht eine gute Figur auf dem UDock!


Pro:

  • Festplatten können schnell gewechselt werden
  • sehr schnell via E-SATA und USB
  • geeignet für 2,5" und 3,5" Festplatten

Contra:

  • keine Dauerlösung, da kein Schutz der Platte
  • Vibrationen
  • vergleichbar hoher Preis

Das Gehäuse gibt es in Deutschland z.B. hier. Vielen Dank an dieser Stelle an ACRyan für die Bereitstllung des UDock SATA2