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Home > Archiv > März 2009 > Freitag, 20.03.2009 - 12:24 Uhr | [cs]

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Review: Logitech Cordless Desktop Wave Pro
Rubrik:

Review: Logitech Cordless Desktop Wave Pro

Logitech ist schon seit vielen Jahren ein renommierter Hersteller für die digitalen Bügelbretter und Mäuseschwänze. Electrobeans hat sich das aktuelle Set "Cordless Desktop Wave Pro" näher angeschaut.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage ...
Die Verpackung mit der logitechtypischen grün schwarzen Farbgebung ist schnell geöffnet. Zum Vorschein kommt das ergonomisch geformte Logitech Wave Keyboard und die futuristische Maus MX 1100. USB-Kabel, Funkempfänger, Treiber CDs und Anleitung sind erstmal uninteressant. Schnell den Schreibtisch von der alten Tastatur und Maus befreien und die neue Peripherie an dem Ort der Bestimmung aufbauen. Gut sieht das aus! Mit einem farblich passenden Monitor wirk der Arbeitsplatz viel angenehmer als sonst.

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Wellenreiter
Den Namen hat die „Wave"-Serie wohl von der wellenartigen geschwungenen Anordnung der Tasten auf der Tastatur. Es gibt derer 105 an der Zahl und zusätzlich 15 Sondertasten mit mehr oder weniger bekannten Symbolen. Das Keyboard an sich wirkt, trotz der vielen zusätzlichen Tasten, sehr aufgeräumt. Das liegt vor Allem an seinen üppigen Abmessungen: 48 cm x 25 cm. Allein die Ablage für die Handballen beansprucht sehr viel Platz. Doch das hat alles seinen Sinn, wie man später noch sehen wird. Die Tastatur frisst 2 AA-Batterien, die auch im Lieferumfang enthalten sind. Wer lange nicht zuhause ich kann mit dem Schalter am Boden die Tastatur komplett vom Strom treffen.
Das Selbe funktioniert auch an der Maus. Allerdings reichen für den 1000 dpi Laser normale AA-Batterien nicht aus. Es muss schon ein wuchtiger NiMH-Akku (Nickel-Metall-Hydrid) mit 2000mAh sein. Das lässt natürlich auch das Gewicht der Maus auf 140g steigen. Das klingt nach nicht viel, aber eine normale Maus wiegt etwa 90g. In das futuristische Design passen sich insgesamt 10 Tasten plus Mausrad ein. Ansonsten passt die ergonomische Maus perfekt zu der Tastatur. Die geschwungene Form und die identischen Materialien signalisieren: uns bekommt man nur im Doppelpack.

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Peripherie in voller Größe.

Tipp-Gemeinde: Tastatur und Maus werden ausprobiert
Der eigentliche Sinn solch einer Kombo ist es nicht nur gut auszusehen, sondern im täglichen Gebrauch zu funktionieren. Also erstmal den USB-Empfänger in eine frei Buches am Rechner anschließen und warten bis Windows die neue Peripherie gefunden hat. Maus und Tastatur funktionieren nun fürs Erste. An der Installation der Logitech-Software kommt man leider nicht vorbei, da sonst die vielen Zusatztasten nur rudimentär funktionieren. Also die Treiber-CD einwerfen und der Installations-Routine folgen. Getrost dem Microsoft Motto „Jeder Reboot tut gut!" startet die Software den Rechner neu und präsentiert die Konfigurationssoftware „Set-Point" für Maus und Tastatur.
Das Programm ist aufgeteilt in die Rubriken „Maus", „Tastatur" und „Extras". Die
Einstellungsmöglichkeiten für die Geräte sind sehr üppig. An der Maus können die Scroll-Geschwindigkeit, Mauszeigerbeschleunigung und allerhand anderen Optionen verändert werden. Außerdem kann nahezu jeder Maustaste eine individuelle Funktion zugewiesen werden.

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Rumgeschraubt: Die Tastatur lässt sich kunfigurieren.

Ähnlich bzw. noch üppiger sieht es bei der Tastatur aus. Jeder Extra-Taste können Funktionen in Windows zugewiesen werden oder auf dem Rechner installierte Programme ausgeführt werden. Über die „Multimedia-Buttons" über den F-Tasten können viele beliebte Medienplayer gesteuert werden. „Pause", „Play", „Skip" usw. funktioniert alles. Unterstützte Player sind z.B. Windows Media Player, Winamp, iTunes, das Media Center von Microsoft, Cyberlink Power DVD uvm. Besonders pfiffig ist die „Programmumschalter"-Taste. Logitech hat sich hier die Funktion „Alle Fenster" von Apples OSX kopiert, die sämtliche Fenster des Desktops mit einer netten Animation nebeneinander anordnet.
Die Rubrik „Extras" beinhaltet nur die Update-Funktion und einige Copyright-Informationen. Ansonsten ist die Software sehr einfach und benutzerfreundlich aufgebaut. Sie informiert über kritischen Batteriestatus von Maus oder Tastatur und hält sich selbst immer auf dem neusten Stand. Set-Point arbeitet immer unauffällig im Hintergrund.
Die Batterien sind voll, die Software ist optimal eingestellt. Der täglichen Arbeit steht nun nichts mehr im Weg.


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Mäuseklavier: Das lässt sich an der Maus einstellen.

Fass mich an!
Sagt die Tastatur. Der Handballen liegt gut auf dem Lederimitat und die Höhenverstellung erlaubt es jedem Nutzer die Höhe optimal einzustellen. Die ergonomische Form unterstützt die natürliche Haltung der Handballen und verleitet zu einer leichten Drehung der Ellenbogen. Man fühlt sich irgendwie weniger beengt beim Schreiben. Die Anordnung der Tasten ist am Anfang etwas ungewöhnlich, aber nach den ersten Absätzen freunden sich die Hände mit der neuen Haltung an. Solch ein Keyboard ist natürlich optimal für 10-Finger-Schreiber. Sitzt man wieder an einer normalen Tastatur oder am Laptop fällt die Umgewöhnung nicht schwer.
Keine wirkliche Eingewöhnungszeit brauchen die Zusatztasten der Tastatur. Schnellwahltasten für Programme oder Funktionen können endlich sinnvoll eingesetzt werden. Die Multimedia-Elemente sind gut erreichbar und ersparen unnötiges Klicken bei Winamp und Co. Also eine echte Bereicherung für den normalen Büro und Multimedia Alltag.
Wer noch die ältere „Internet Navigator"-Serie von Logitech kennt, wir sich freuen: die Zusatzfunktionen der F-Tasten sind standardmäßig abgeschaltet.

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Haltungshelfer: Die ergonomische Form unterstützt die Schreibeposition.

Mäusespeck
Die Maus benötigt auch eine kurze Eingewöhnungsphase. Das üppige Gewicht und die ergonomische Form fühlen sich anfangs etwas seltsam an. Doch die Anordnung der Tasten ist super und nach kurzer Zeit liegt die Maus so gut in der Hand wie ein Griff in der Kletterwand. Besonders pfiffig: die Aktion „Alle Fenster" der Tastatur kann auch mit der Maus ausgeführt werden. Die Logitech Ingenieure haben sich auch beim Mausrad etwas einfallen lassen. Normalerweise wird die Drehung am Rad mittels einem Tastenimpuls an den Rechner übermittelt, den man als Klicken bei der Bewegung wahrnehmen kann. An der MX 1100 wird das Rad stufenlos gedreht. Man kann damit blitzschnell vom Ende eine Webseite an der Anfang springen oder extrem genau scrollen. Allerdings fühlt sich das Mausrad etwas hakelig an und der Klick damit trifft nicht immer das Ziel. Wem das nicht gefällt, kann mit dem Knopf oberhalb des Mausrads auf die gewohnte Klick-Scroll Einstellung umschalten. Alles in Allem konnte sich der „Cordless Desktop Wave Pro" im täglichen Einsatz behaupten und es traten keinerlei Schwierigkeiten auf. Einziges Manko: Linkshänder schauen in die Röhre. Die ergonomische Form ist nur für User mit der Maus rechts von der Tastatur.

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Packungsbeilage: Ein bisschen Zubehör muss sein!

Für den etwas anderen Einsatz: Games und Co
Wer gerne den ein oder anderen Ego-Shooter oder MMORPG (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) an seinem Rechner spielt wird dem Cordless Desktop Wave erstmal kritisch gegenüber stehen. Bei vielen schnurlosen Maus/Tastatur-Kombinationen zehren lange Spiel-Sessions an den Batterien und schlechte Funktechnologie verhindert gute Reaktionszeiten von Maus und Tastatur. Die Wave-Kombo macht das besser! Standard AA-Batterien in der Tastatur halten nun schon seit 3 Wochen durch und „Set-Point" meldet immer noch „Ladezustand gut". Der NiMH-Akku der Maus hält, selbst bei exzessiven Spielen, mindestens eine Woche und kann binnen einer Stunde wieder geladen werden. Das zusätzliche Gewicht des Akkus wird aber durch die griffige Form wett gemacht.
Die Spieletauglichkeit einer Maus/Tastatur-Kombination hängt von vielen Faktoren ab. Die Tastatur muss sämtliche Eingaben zuverlässig erfassen, der Druckpunkt der Tasten muss angenehm und und die häufig benutzten Buchstaben müssen gut erreichbar sein. Die Maus sollte gut in der Hand liegen, muss die Tischoberfläche möglichst genau abtasten und sollte auch auf schnellste Bewegungen reagieren können. Der Cordless Desktop vereint alle diese Fähigkeiten. Die gute Abtastung der Oberfläche verdankt die Maus ihrem 1000 dpi (Punkte pro inch) Logitech Laser Sensor und die schnellen Reaktionszeiten der zuverlässigen Funkübertragung. Kleiner Tip am Rande: in „Set-Point" muss auf jeden Fall die Mausbeschleunigung abgeschaltet werden, andernfalls wird das Ziel häufiger verfehlt als getroffen. Stufenloses scrollen sollte am Besten auch abgeschaltet werden. Umschalten von Waffen oder Gegenständen ist sonst nicht vernünftig möglich. Wen die Windoof-, Caps-Lock oder ähnliche Testen stören, kann diese im Menü einfach deaktivieren.

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OS X lässt grüßen: Alle Fenster werden nebeneinander angeordnet

Fazit: Wir haben es hier mit einer ausgewachsenen Maus und Tastatur Kombination zu tun. Sie schmeichelt den Händen, ist einfach zu Bedienen und lässt sogar Spieler-Herzen höher schlagen. Logitech hat es mit diesem Ensemble geschafft, sogar Kabelverfechter wie mich, zum Funken zu bekehren. Allerdings hat soviel Komfort auch seinen Preis. Die UVP von Logitech für das Set sind stolze 129,99 €.
Die Tastatur bekommt man auch einzeln und kabelgebunden für 54,99 €. Im Online-Shop des Vertrauens ist die Maus/Tastatur Kombo schon deutlich günstiger zu haben.

Pros:

  • ergonomische Form
  • lange Laufzeiten, trotz kabelloser Maus und Tastatur
  • sinnvolle Funktionstasten
  • einfache Software
  • Batterien und Akku incl.

Cons:

  • nur für Rechtshänder geeignet
  • relativ teuer
  • schwere Maus


3 Kommentare

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Stefan - 20.03.2009, 08:26 Uhr

Keine schlechte Kombination! Sobald das Paket etwas günstiger hergeht werde ich zuschlagen.

Bubble Grey
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robert - 01.07.2009, 02:20 Uhr

hab sie mir gerade bei amazon bestellt... 63,45 € ist ein super preis für die kombo

Bubble Grey
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Chris - 03.02.2011, 10:44 Uhr

Ohne dir den fachlichen Teil deines Test streitig zu machen, würde ich dir beim nächsten Mal eine erneute Sichtung des Textes nach Rechtschreibfehlern und Ausdrucksweise ans Herz legen. Nur ein gut gemeinter Ratschlag. ;-)

Bubble Grey