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Home > Archiv > April 2009 > Mittwoch, 01.04.2009 - 08:29 Uhr | [ak]

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Absaugprämie bis Ende des Jahres verlängert
Rubrik: Fun

Absaugprämie bis Ende des Jahres verlängert

Seit Bekanntgabe der Verlängerung der Frist für die Beantragung der Absaugprämie, platzen die Internet-Server im Amt für Ernährung reihenweise. Die extra dafür eingerichtete Pressestelle kommentiere das Chaos rund um die Absaugprämien mit dem Statement: "Mit so einem fetten Ansturm hatten wir nicht gerechtet."

Nach jahrzehntelanger Falschernährung der Bundesbürger gab es für das Amt für Ernährung keinen anderen Ausweg mehr, als die Bürger beim Absaugen der angestauten Fettpolster finanziell zu unterstützen. Speziell die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe fordern diese Unterstützung seit Jahren.

Ein Vertreter der Industrie beschrieb die Situation am Arbeitsplatz als dramatisch. „Wir haben Mitarbeiter, nur mit vereinten Kräften, wieder aus den Bürostühlen befreien können und unsere Kantinen sehen nach 14 Uhr aus wie Schlachtfelder. Seit Monaten können wir Currywurst und Co. nur noch in sehr großen Mengen an unsere Belegschaft abgegeben. Würden wir diesen Wunsch ignorieren, wären Übergriffe auf die Geschäftsführung unabwendbar."

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Nun endlich lenkt das Amt für Ernährung ein, die seit Beginn des Jahres existierende Absaugprämie wird bis Ende 2009 verlängert. So erhält jeder Saugwillige eine einmalige Unterstützung von 500 Euro, vorausgesetzt der Hausarzt bestätigt die Extraportion Speck. Dabei kann es sich laut Absaugformular E-603 um Bauchspeck oder um die gefürchteten Reiterhosen handeln.

Für viele Experten ist die Absaugprämie nur ein Tropfen in die heisse Pfanne. Ernährungswissenschaftler Wolfgang Dünnmeier: „Das Problem endet nicht mit dem Verlassen des Arbeitsplatzes (sofern vom Bürostuhl befreit), sondern beginnt am Sofa des Betroffenen. Dort wo Bier, Eierlikör, Schweinekrusten, panierte Macadamia-Nüsse und Ölgebäck zum Einsatz kommen, kann die Absaugprämie nicht viel bewirken. Ein Umdenken muss in den Köpfen stattfinden - statt Schwein und Fett lieber Gemüse und Nett."

Neben Essdefiziten in der Arbeit und auf dem Sofa tragen auch die so genannten Social Communities ihren Teil zur Problematik bei. Jeder von uns wurde doch schon schwach bei der Aufforderung, seiner Gemeinschaft, am kommenden Tag ein halbes Schwein essen zu müssen. Hier muss der Gesetzgeber zukünftig die Gürtel deutlich enger schnallen. Ein Antrag für das Verbot von Social Communities wurde bereits einen Expertenausschuss vorgelegt."

Die Kehrseite ist jedem klar. Unsere weltweit führende Schlachtindustrie hat die fetten Jahren (mit Schweinehälftenstückzahlen jenseits der 750 Millionen Stück), nun hinter sich. Besonders hart trifft es den Traditions-Schlachtbetrieb Moppler aus Rüsselheim. Die US-Mutter-Schlachterei General Pork wird nur noch durch Staatsprämien und Fettspritzen am Leben gehalten.

Aber die Fehler liegen in der Vergangenheit. Während ein Großteil der europäischen Schachtbetriebe seit Jahren auf die Schlachtung von Fitness-Schweinen setzt, hat Moppler diesen Trend einfach verschlafen. Aber ein kleiner Hoffnungsschimmer besteht, angeblich wird Top-Manager Helmut Mettdorn, Moppler bei der Umstellung auf Fitness-Schweine unterstüzen. Mettdorn schaut auf eine jahrelange Erfahrung mit Schweinereien zurück.

Hilft die Absaugprämie den Fetthaushalt unserer Bürger in Schwung zu bringen? Tritt das Amt für Ernährung erneut in ein Fettnäpfchen? Wie geht es mit Moppler weiter? Auf all die Fragen hoffen wir bald eine Antwort zu bekommen.



4 Kommentare

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Mac Moppler - 01.04.2009, 09:37 Uhr

:hammer Grüße aus Rüsselsheim :maedchen

Bubble Grey
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Schweinefreund - 01.04.2009, 11:05 Uhr

Köstlich :)

Bubble Grey
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Me - 01.04.2009, 13:08 Uhr

Wieso steht diese wichtige Meldung denn bitte in der Kategorie "Fun"? :weissnich

Bubble Grey
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cs - 01.04.2009, 13:27 Uhr

Saustark :cheers

Bubble Grey