
Heute im Test bei electrobeans, das 24 Zoll LCD-Display 24WMGX³ von NEC. Die erfolgreiche MultiSync GX Reihe besticht auch in der dritten Generation mit reichlich Features und Anwendungsmöglichkeiten.
Das Display lässt sich dabei nicht nur als Computermonitor verwenden, sondern bietet Dank der zahlreichen Videoanschlüsse, 1 x Mini D-sub, 1 x S-Video, 1 x Composite, 1 x DVI-D und 2 x HDMI, auch einen direkten Betrieb als Video- oder TV-Monitor.

Die zwei HDMI-Anschlüsse und das Widescreen AMVA-Panel mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln wandeln das 24WMGX³ in der Mittagspause in einen "HD-Fernseher" für Spielkonsolen. Ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 und eine Reaktionszeit von 6 ms (grau-zu-grau) garantieren dabei soliden Spielspass.

Praktisch ist der PiP-Modus (Bild in Bild Modus), welcher aber leider nur zwischen den analogen und digitalen Anschlüssen funktioniert. Wer mit seiner Spielkonsole über den HDMI-Anschluss spielt und parallel einen Blick via PiP auf seinen an den DVI-D Port angeschlossenen Computer werfen will, sieht leider nur ein schwarzes Minibild. Hängt aber z.B. ein TV-Tuner an einer der analogen Schnittstellen, so kann man sich das TV-Bild in klein einblenden lassen und weiterhin gemütlich zocken. Wie gross das zweite Bildsignal dargestellt werden soll, lässt sich einstellen.

Umgeschaltet wird mit der beiliegenden Infrarot Fernbedienung, welche die wichtigsten Funktionen immer griffbereit hält. Alle Monitor-Einstellungen lassen sich so bequem von der "Couch" aus konfigurieren.

Der NEC erstrahlt von der Vorderseite in schicker Klavierlack-Optik, die Rückseite ist in schlichtem mattschwarz gehalten. Ich bin zwar kein grosser Freund der Lack und Leder Fraktion, doch der Klavierlackeffekt tritt beim 24 Zoll Riesen doch recht dezent in Erscheinung und wirkt daher nicht elitär aufdringlich. Den ein oder anderen unschönen Fingertapser hat man durch den Lacklook allerdings recht schnell am Gehäuse.
Zarte Damenhände können den Monitor mit dem drehbaren Standfuss ohne grosse Kraftanstrengung bewegen. Beim Einstellen der Höhenverstellung und des Neigungswinkels braucht es allerdings wieder eine kräftige Herrenhand.
Die integrierten zwei Surround Lautsprecher mit jeweils 5 Watt hauen einen nicht vom Hocker, liefern aber trotzdem einen recht brauchbaren Sound ab.

An der Bild und Farbqualität des NEC gibt es nichts zu meckern, bei unseren einfarbigen Testbildern haben wir keine Farbverläufe feststellen können.
Auch die Ausleuchtung bzw. Helligkeitsverteilung macht einen sauberen und gleichmässigen Eindruck. Das Betrachten des Monitorbildes von verschiedenen Blickwinkeln überzeugte uns ebenfalls, lediglich ein minimaler Verlust der Farbkraft macht sich durch eine leichte Bildaufhellung bemerkbar. Starke Farbveränderungen oder Negativbildeffekt kennt der NEC nicht.

Die Zockerfähigkeiten wurden sowohl mit der PS3 als auch mit unserem Redaktions-Apfel getestet. Selbst bei schnellen Spielbewegungen ist der NEC absolut spieletauglich.
Im Testbetrieb wurde der Bildschirm an den Luftschlitzen zwar ordentlich warm, einen Lüfter oder ein anderes störendes Betriebsgeräusch war glücklicherweise nicht zu hören.

Fazit:
Für den MultiSync 24WMGX³ will NEC derzeit 874 Euro, im Netz sind Preise um die 600 Euro keine Seltenheit. Für diesen Betrag bekommt man mit dem 24WMGX³ ein wirklich hervorragendes Gerät für Büro, Spiel und Spass. Klavierlack Gegner sollten sich den grossen Pixelflachmann vielleicht vorher Live anschauen. Die Lackfreunde unter uns dürfen ihre Peitschen schon mal einölen.
Hmm Klavierlack.....
*streichelt seinen mattschwarzen Eizo*
Hmm Eizo
Ich hab aber geschwankt zwischen meinem jetzigen Eizo und einem NEC mit PVA Panel. Beide Marken sind wohl meine Favoriten wenns um Monitore geht.
Super Review übrigens, echt klasse - regt zum kaufen an 
Wer da wohl mit dem Motorrad in Dalaran unterwegs war?
i just dream about it :D






