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Home > Archiv > Oktober 2010 > Mittwoch, 20.10.2010 - 22:06 Uhr | [fp]

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Apple stellt iLife '11 vor
Rubrik: Apps | Foto & Video | Musik

Apple stellt iLife '11 vor

In letzter Zeit gebrauche ich diese Formulierung zwar recht häufig, wenn es um Apple-Vorstellungen wie bei der heutigen Keynote geht, doch ich muss sie jetzt erneut bemühen: Solide ist es, was Apple an Neuerungen in seiner Kreativitäts-Suite iLife '11 [€] vorgestellt hat.

iPhoto in Vollbild

Im Vollbildmodus ist mehr Platz für die Arbeit mit den eigenen Fotos, fürs Betrachten, Teilen und Liebhaben. Tatsächlich macht das Sinn, wenn man einen großen Screen hat und bei der Fototour durch die eigene Vergangenheit nicht gestört werden möchte. Neue Diashows gibt es ja eigentlich jedes Mal, wenn Apple an iLife schraubt. Diesmal ist auch eine nahtlose Facebook-Integration, neue Bücher und erstmals Letterpress-Karten mit erhabener Stanzung dabei.

iMovie: Das Leben wird zum Blockbuster

Leider hat fast niemand so schöne Urlaubsvideos, wie sie in den Apple-Keynotes immer zu sehen sind. Aber das Beste daraus machen kann man dann wohl schon, wenn einem die Jungs und Mädels aus Cupertino einen Filmtrailer-Automaten mit auf den Weg geben, der die eigenen Urlaubserinnerungen wie einen Blockbuster wirken lassen.

Neu ist auch die Gesichtserkennung für Filme, wie sie in iPhoto bereits bei stehenden Bildern bekannt ist. iMovie weiß dann angeblich immer, wer im Bild ist und wie nah vor der Linse. Auch die Audiobearbeitung wurde erweitert und erlaubt nun zusätzliche Anpassungen der Audiospur sowie das Hinzufügen von entsprechenden Effekten. Alles in allem: Nett und ... solide.

GarageBand: Für die, die niemanden kennen, der ihnen Gitarrespielen beibringt

Wer keine Freunde hat, die irgendwie cool sind, in einer Band spielen, das Leben genießen und dann auch noch Gitarrenstunden geben, ist GarageBand nun um weitere Lektionen erweitert worden. Hier zeigen wunderschöne Menschen, die ihr Instrument perfekt beherrschen und überhaupt alles zu können scheinen, wie man zielsicher klimpern oder zupfen kann. Und am Ende kann man sich mit der „Wie gut habe ich gespielt?"-Funktion auch noch derb auf die Finger hauen lassen, wenn die Antwort: „Du, scheiße!" lautet.

Ich als Nichtmusiker finde die Instrumente zur Taktkorrektur und andere Bandfunktionen nun nicht so spektakulär. Aber sie wirken eigentlich als Weiterentwicklung der App... grundsolide. iLife gibt es ab sofort für 49 Euro [€] in der Einzel- und für 79 Euro in der Familienlizenz. Natürlich liegt die gesamte Suite jedem Mac wie gehabt beim Kauf kostenlos bei.